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25.3.2019

Kommentar: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel  01.01.2019

Das Spiel ist vorbei. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte sich auf dem Bundesparteitag der CDU auch um den Parteivorsitz beworben. Doch er schied als Drittbester im ersten Wahlgang aus. Mit immerhin 157 Stimmen. Das ist ein respektables Ergebnis.

 

Spahn wird es verschmerzen. Mit 38 Jahren hat er noch viel Zeit. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Sagte einst der legendäre Fußballbundestrainer Sepp Herberger. Also zunächst einmal Rückkehr in den Alltag als Gesundheitsminister. Und die Dinge abarbeiten, die auf der Agenda des Koalitionsvertrages noch offen sind. Wie zum Beispiel das Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln.

 

Für die Apotheken ist das Spiel nicht vorbei. Sie kämpfen weiter. Für die Apotheke vor Ort. Für die sichere Akutversorgung.

Für die Patienten.